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Die Finanzialisierung der Entwicklungspolitik

Artikel-Nr.: DE20190510-Art.06-2019

Die Finanzialisierung der Entwicklungspolitik

Finanzflüsse wie ein Wasserfall?

Die Weltbank hat erfolgreich die Idee propagiert, dass private Finanzierung die Lösung für dringende Entwicklungs- und Sozialprobleme ist, einschließlich für die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) im Rahmen der 2030-Agenda. Schon ohne neue Verpflichtungen wie die SDGs läge die globale Finanzierungslücke (vor allem für Infrastrukturinvestitionen) bei 350 Mrd. US-Dollar jährlich. Mit den SDGs wäre sie dreimal so groß. Daher hänge der Erfolg der 2030-Agenda von der massiven Beteiligung des Privatsektors ab. Eine Kritik von Jomo Kwame Sundaram und Anis Chowdhury.

Über die Autoren:

Jomo Kwame Sundaram war Professor für Wirtschaft und Assistenz-Generaldirektor für wirtschaftliche und soziale Entwicklung. 2007 erhielt er den Wassily-Leontief-Preis für Verdienste um wirtschaftliches Denken. Anis Chowdhury ist außerordentlicher Professor in Australien und hatte leitende Positionen der Vereinten Nationen in New York und Bangkok.In diesem Artikel lesen Sie:
  • Finanzmaximierung
  • Koalitionen im Zeichen der Finanzialisierung
  • Kaskaden der Finanzialisierung
  • Geiselnahme der Entwicklungsfinanzierung

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