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Globale Ungleichheit und Gender-Gap

Artikel-Nr.: DE20200128-SD_Jan-Feb-2020

Globale Ungleichheit und Gender-Gap

NEU! W&E-Hintergrund Jan-Feb 2020

  • Im Schatten der Profite
  • Wie Abwertung von Hausarbeit, Pflege und Fürsorge Ungleichheit schaft
  • Unbezahlbar – unbezahlt
  • Klimakrise – eine Katastrophe für Frauen

Die soziale Ungleichheit ist unerträglich hoch. Die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung besitzt gemeinsam nicht einmal ein Prozent des globalen Vermögens. An der Spitze der Vermögensverteilung stehen 2.153 Personen, die jeweils über mehr als eine Milliarde US-Dollar Privatvermögen verfügen. Gemeinsam gehört ihnen mehr Vermögen als den unteren 60 Prozent der Weltbevölkerung. Die Ungleichheit von Einkommen und Vermögen zeigt sich nicht allein zwischen Ländern und Bevölkerungsgruppen, ein eklatanter Unterschied besteht auch zwischen Frauen und Männern. Weltweit verdienen Frauen durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer und sie müssen häufiger prekäre oder schlecht bezahlte Arbeiten verrichten. Zugleich verfügen Männer über 50 Prozent mehr Vermögen als Frauen. Frauen sind zudem deutlich schlechter sozial abgesichert und haben seltener Anspruch auf eine Rente – fast 65 Prozent aller Menschen, die im Rentenalter keine Bezüge bekommen, sind Frauen. Das Verhältnis zwischen globaler Ungleichheit und Geschlechterungleichheit ist Gegenstand dieser Studie, die die Entwicklungsorganisation Oxfam am diesjährigen Weltwirtschatsforum (WEF) in Davos vorstellte.


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