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Ai Weiweis egozentrischer Aktivismus vor Glasgow

Artikel-Nr.: DE20211025-Art.29.10-2021

Ai Weiweis egozentrischer Aktivismus vor Glasgow

„Intertwine“: Botschaft oder Gigantonomie?

Ai Weiwei, einer der profiliertesten und kontroversesten lebenden Künstler, braucht kaum eine Einführung. Vor der 26. Vertragsstaatenkonferenz (COP26) der Klimarahmenkonvention vom 31. Oktober-12. November in Glasgow/Schottland hinterfragt Sarah Messerschmidt das Engagement eines Künstlers, der allgemein als Apostel der Menschenrechte und des Klima- und Umweltschutzes gilt.

Einige sehen seine Freimütigkeit als lebendige Verurteilung von Menschenrechtsverletzungen, während andere ihn anklagen, zeitgenössische politische Fragen zu benutzen, um sich selbst ins Zentrum zu rücken, wobei seine jüngsten Werke zur mediterranen Flüchtlingskrise besonders in die Kritik gerieten. Ais Aktivismus ist sicherlich schwer einzuordnen. Sein künstlerischer Output umspannt viele Genres, was seine Identität als Künstler gleichermaßen komplex macht. Zu seinem vielfältigen Repertoire muss jetzt die Ausstellung „Ai Weiwei: Intertwine“ hinzugefügt werden, die vom 23. Juli 2021 bis 9. Juli in der Fundacão de Serralves in Porto stattfindet und die wachsende Beteiligung des Künstlers am Klimaaktivismus bezeugt...

In diesem Artikel lesen Sie:

  • Über allem thront der "Pequi Tree"
  • Umweltkritik und Werk in Konklikt
  • Keine Verbindung zwischen Kolonialgeschichte und Entwaldung?

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