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Eine neue globale Nahrungsmittelkrise?

Artikel-Nr.: DE20220419-Art.06.01-2022

Eine neue globale Nahrungsmittelkrise?

Ukraine-Krise: Weltweite Auswirkungen

Die Bilder aus der Ukraine sind bedrückend. Die Bomben bringen Tod und Leid, Millionen Ukrainer*innen sind auf der Flucht. Weil die Ukraine und Russland bedeutende Exporteure von Weizen, Mais und pflanzlichen Ölen sind, wächst auch die Sorge vor globalen Versorgungsengpässen. Innerhalb weniger Tage sind die Preise für Weizen an der Chicagoer Börse stark gestiegen. Kommt eine globale Nahrungsmittelkrise auf uns zu? Wir dokumentieren ein Oxfam-Dossier von Marita Wiggerthale.

Seit zehn Jahren gibt es ein Krisenreaktionsforum des G20-Agrarmarktinformationssystems (AMIS), das auf bedrohliche Entwicklungen auf den Weltagrarmärkten schnell reagieren soll. Auch Deutschland ist Mitglied. Am 5. März fand erstmals eine außerordentliche Sitzung statt, das Forum ist in Alarmbe­reitschaft. Am Tisch saßen auch Russland und die Ukraine. Sie kamen darin überein, weiterhin verlässliche Agrarmarktdaten auszutauschen und Störungen des internationalen Agrarhandels zu vermeiden. Die Lage ist also sehr ernst..

In diesem Artikel lesen Sie:

  • Kritische Lage
  • Krisentreiber: Die Abhängigkeit vom Weltgetreidemarkt
  • Ist die Getreideversorgung global gefährdet?
  • Wie haben sich die Lebensmittelpreise entwickelt?
  • Folgen in wirtschaftlich benachteiligten Ländern
  • Was ist zu tun?



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