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W&E 10/2009

Artikel-Nr.: DE20091111-WE-10-2009

W&E 10/2009

In dieser Ausgabe lesen Sie:

* Wie entwicklungsverträglich ist Europas Politik? Abschied auf Raten vom Kohärenzkonzept
Die Entwicklungspolitiker müssen heute mehr denn je zusammenstehen, um die negativen Konsequenzen der Finanz-, Wirtschafts- und Handelspolitik auf die Entwicklungsländer abzuwehren. Doch just in diesem Augenblick schlägt die Europäische Kommission eine Neuausrichtung des entwicklungspolitischen Kohärenzkonzepts vor und stellt damit auch dessen vertraglichen Rang im Rahmen der EU in Frage, schreibt Denise Auclair.
Abschied auf Raten vom Kohärenzkonzept

* Die Debatte um einen neuen IWF hat begonnen. Schlussfolgerungen aus Istanbul
Die Jahrestagung der Bretton-Woods-Zwillinge Angang Oktober 2009 in Istanbul hat viele Debatten provoziert, die meisten davon „inside“, d.h. innerhalb des offiziellen Konferenzzentrums. Die wichtigsten Fragen galten der Zukunft des Internationalen Währungsfonds (IWF). Nach einem fulminanten Comeback in der Krise positioniert sich der Fonds jetzt für die neue Weltfinanzordnung. Eine Auswertung von Rainer Falk.

* Die Selbstinthronisierung der G20 in Pittsburgh. Zur Neuformatierung ökonomischer Global Governance
Der Pittsburgh-Gipfel am 24./25. September 2009 hat es quasi offiziell gemacht: Die Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) tritt als zentrales Steuerungszentrum ökonomischer Global Governance an die Stelle der G8. Damit beginnt eine neue Phase in der Weltwirtschafts- und Finanzpolitik. Doch auch die neue Steuerungsstruktur hat Klubcharakter. 85% der Staaten bleiben ausgeschlossen. Von Rainer Falk.
Die Selbstinthronisierung der G20 in Pittsburgh

* Migration als Beitrag zur menschlichen Entwicklung. Human Development Report 2009
Der diesjährige Human Development Report (HDR: „Bericht über die menschliche Entwicklung“) des UN-Entwicklungsprogramms (UNDP) ist der erste mit dem Schwerpunkt Migration und trägt das Motto „Barrieren überwinden“. Ein solcher Schwerpunkt war überfällig, leben doch bis zu einer Milliarde Menschen als Migranten innerhalb oder außerhalb ihres Landes. Eine Übersicht von Frank Kürschner-Pelkmann.
Migration als Beitrag zur menschlichen Entwicklung

* Transnationale Unternehmen in der Landwirtschaft: Übung in Verharmlosung
Welchen Beitrag leisten TNCs zur Entwicklung der Landwirtschaft in Ländern des Südens, insbesondere zu den drängenden Fragen, wie die Ernährungskrise bewältigt und das Millenniums-Entwicklungsziel, bis 2015 den Anteil der Hungernden zu halbieren, erreicht werden kann? Der diesjährige „World Investment Report“ der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) versucht, diese Fragen zu beantworten. Ein kritischer Bericht von Uwe Hoering.
Transnationale Unternehmen in der Landwirtschaft

Rubriken:
* W&E-Infospiegel (mit Kurzinformationen, Lese- und Terminhinweisen)

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