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Die Weltwirtschaft im Sommerloch

Artikel-Nr.: DE20120807-WE-08-2012

Die Weltwirtschaft im Sommerloch

In W&E 08/2012 lesen Sie:

* Die Weltwirtschaft im Sommerloch: Stotternde Wachstumsmotoren
Die Monate Juli und August gelten gemeinhin als “Sommerloch”. Im Finanzsektor hingegen sorgten sie oftmals für helle Aufregung. Im Juli 1997 brach die Finanzkrise in Asien aus. Fast genau zehn Jahre später – im August 2007 – begann die globale Finanzkrise. Weitere fünf Jahre danach ist immer noch von den „Meta-Unsicherheiten“ der Weltwirtschaft die Rede, so der Chefökonom des IWF, Olivier Blanchard, bei der Aktualisierung des World Economic Outlook in diesem Sommer. Von Rainer Falk.

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Globale Trends ausländischer Direktinvestitionen
Trotz anhaltender negativer Effekte der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise und der aktuellen Schuldenkrise in Europa stiegen die weltweiten ausländischen Direktinvestitionen (FDI) 2011 um 16% auf 1,5 Billionen Dollar. Damit lagen sie erstmals über dem Durchschnitt der Jahre vor der Krise (2005-2007), aber immer noch um 23% unter dem Rekordjahr 2007. Dies geht aus dem neuen Weltinvestitionsbericht hervor. Eine W&E-Zusammenfassung.

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Neuorientierung globaler Investitionspolitik?
Die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hat Leitplanken für eine neue Investitionspolitik im Sinne nachhaltiger Entwicklung vorgestellt, ein „Investment Policy Framework for Sustainable Development” (IPFSD). Die Leitplanken bilden den Schwerpunkt des jüngsten Weltinvestitionsberichts (WIR 2012; s. Hinweis) und zielen auf eine „neue Generation“ internationaler Investitionspolitik. Eine Übersicht von Anna Lisa Brahms.

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Plus-20-Rituale oder: Rückschritt um zwei Dekaden?
Rio+20 war erst der Anfang. Es folgen Wien+20, Kairo+20, Kopenhagen+20 und Peking+20. Gleichzeitig hat Rio+20 gezeigt, dass der UN-Multilateralismus ebenso in der Krise steckt wie die „Partnerschaft“ zwischen den Regierungen und der Zivilgesellschaft. Trotzdem schlägt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon eine 5. Weltfrauenkonferenz vor – statt Peking+20. Wie passt das zusammen, fragt Christa Wichterich.

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Enormes Potential: Internationale Steuern
Die Vereinten Nationen schlagen eine internationale Steuer vor, die – zusammen mit anderen innovativen Finanzierungsmechanismen – über 400 Mrd. US-Dollar für entwicklungspolitische und andere globale Herausforderungen wie den Klimawandel erbringen soll. Doch ob auf diese Weise der Rückgang der entwicklungspolitischen Leistungen der Geber kompensiert werden kann, ist fraglich, solange der politische Wille fehlt, schreibt Rainer Falk.

Rubrik:

* W&E-Infospiegel (mit Kurzinformationen, Lese- und Terminhinweisen)

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