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W&E 08-09/2017

Artikel-Nr.: DE20171026-WE-08-09-2017

W&E 08-09/2017

In dieser Ausgabe lesen Sie:

* Die Weltwirtschaft im Herbst 2017
Trotz einiger Lichtblicke in diesem Jahr scheint die Erholung der Weltwirtschaft festgefahren. Der neue Trade and Development Report 2017 (“Beyond Austerity - Towards a Global New Deal“; s. Hinweis) führt dies auf eine Kombination von zu hoher Verschuldung und zu wenig Nachfrage auf globaler Ebene zurück. Den Ausweg sieht er in einem ehrgeizigen Alternativkonzept – einem für das 21. Jahrhundert maßgeschneiderten New Global Deal. Von Rainer Falk.

* Vor der Jahrestagung von IWF und Weltbank: Eine Neue Wirtschaftliche Nicht-Ordnung?
Wenn sich die Finanzminister und Zentralbankgouverneure aus über 180 Ländern nächsten Monat in Washington DC zur Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank einfinden, werden sie es mit einer zunehmend belasteten Weltwirtschaftsordnung zu tun haben. Da es nicht gelang, jenen inklusiven Wohlstand herzustellen, der möglich wäre, wachsen die Zweifel an dieser Ordnung. Ohne eine Kurskorrektur könnte aus der heutigen Ordnung eine weltwirtschaftliche Nicht-Ordnung werden. Wenngleich im Rahmen des neoliberalen Paradigmas bleibend, plädiert Mohammed A. El-Erian für eine neue internationale Reformdebatte.

* Die ‚Neue Seidenstraßen-Initiative'
Noch ist die ‚Neue Seidenstraßen-Initiative’ nicht viel mehr als eine Große Erzählung. Doch der Versuch der Regierung in Beijing, Chinas Auslandsinvestitionen zu koordinieren und für das eigene Wachstum und für eine „Erneuerung Chinas“, so Staats- und Parteichef Xi Jinping, zu nutzen, hat inzwischen eine Dynamik in Gang gesetzt, die sich nicht nur in einer wachsenden Diskussion über Intentionen und Auswirkungen niederschlägt, sondern auch eine Verschiebung globaler ökonomischer und politischer Machtkonstellationen einläuten könnte. Ein Beitrag von Uwe Hoering.

* Europäische Finanztransaktionssteuer: Macrons Kehrtwende
Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Dieser famose Ausspruch des deutschen Kanzlers Konrad Adenauer könnte gut auch zum französischen Präsidenten Emanuel Macron passen angesichts seiner Initiative, die Einführung der Europäischen Finanztransaktionssteuer (EFTT) zu verschieben. Die EFTT sollte jedoch gerade im Interesse Macrons liegen, da sie eng mit einem der zentralen Themen seiner Wahlkampagne verknüpft ist: einem besser ausgestatteten europäischen Haushalt, schreiben Christian Proaño und Thomas Theobald.

* Rubriken: W&E-Infospiegel (mit Kurzinfos, Termin- und Lesehinweisen) und W&E-Update (Politische Terminvorschau)

Die Hauptbeiträge sind einzeln teilweise auch online verfügbar (auf Überschriften klicken). Die Gesamtausgabe als PDF-Download für AbonnentInnen ???042ae6a2bb0859f01???.

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Hinweis/Korrektur:

Sowohl in der Print- als auch in der PDF-Ausgabe hat sich ein Druckfehler eingeschlichen: Die letzten beiden Jahreszahlen in der Tabelle auf S. 1 müssen lauten: 2016 und 2017!

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