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W&E 03-05/2020

Artikel-Nr.: DE20200730-WE-03-05-2020

W&E 03-05/2020

In dieser Ausgabe lesen Sie:

* ‚Neue Normalität' der Weltwirtschaft?
Die Covid-19-Pandemie hat die meisten Ökonomien der Welt stark in Mitleidenschaft gezogen. Ihre vollständigen Konsequenzen werden nicht erfasst, geschweige denn gemessen werden können, bis sie sich voll entfaltet haben werden. Viele Länder kämpfen immer noch darum, die Ansteckung einzudämmen, während die Kosten für Leben und Lebensverhältnisse zweifellos langfristige Auswirkungen haben werden. Von Anis Chowdhury und Jomo Kwame Sundaram.

* Rassismus und Covid-19: Die Zwillingspandemie der Welt
Die USA befinden sich im Zentrum beider Pandemien; doch wie die weltweiten Demonstrationen zeigen, hat jede Pandemie globalen Charakter. Die Zwillingspandemien Rassismus und Corona prallen aufeinander – in der Wirklichkeit und im übertragenen Sinne. Von Imani Countess und William Minter.

*
Unser gemeinsames Recht auf Gesundheit
Die Covid-19-Pandemie ist beängstigend. Die erschütternde Zahl der Todesfälle innerhalb weniger Monate belastet Geist und Psyche. Gesundheitskatastrophen wie die derzeitige Covid-19-Pandemie oder Naturkatastrophen wie Wirbelstürme, Tsunamis, Überschwemmungen, Dürreperioden, Erdbeben oder menschengemachte Katastrophen wie Kernkraftwerksunfälle treffen jeweils viele Menschen auf einmal. Sie sind akut. Sie sind erschreckend. Sie sollten nicht geschehen, schreibt Gabriele Köhler.

*
Das autoritäre Potential der Corona-Krise
Bei der Berichterstattung über die Corona-Krise liegt die industrialisierte EU-Peripherie in Zentralosteuropa – die Visegrád-Länder und Slowenien – etwas im toten Winkel. Die Zahl der Erkrankten ist in der ersten Phase dort gering geblieben. Die Regierungen in der Region hatten aus den Erfahrungen Italiens, der Schweiz und Frankreichs gelernt – und bereits beim Auftreten der ersten Fälle im Wissen um das fragile und chronisch unterfinanzierte Gesundheitssystem scharfe Restriktionen ergriffen. Ein Überblick von Joachim Becker.

*
UNCTADs Vorschlag für einen globalen Schuldendeal
Die UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) hat einen Dringlichkeitsvorschlag vorgelegt, um ein drohendes Schuldendesaster in Entwicklungsländern zu verhindern, das in der Konsequenz der Corona-Pandemie entstehen könnte. Der Vorschlag wird in einem Bericht entwickelt (s. Hinweis), der zu einem globalen Schuldendeal für die Entwicklungswelt aufruft. Rainer Falk stellt ihn vor.

* Neues Abkommen zwischen der EU und den AKP-Staaten: Viel alter Wein in nicht ganz so neuen Schläuchen
Das Cotonou-Abkommen, das die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den EU-Staaten und ihren früheren Kolonien in Afrika, in der Karibik und im pazifischen Raum (AKP) regelt, sollte bekanntlich am 29. Februar 2020 enden. Deshalb finden seit September 2018 Verhandlungen über eine Nachfolgevereinbarung statt. Diese begannen ziemlich zäh, erlebten aber Anfang 2020 einen fulminanten Neustart. Seit Mitte Juni 2020 liegt nun ein Vertragsentwurf vor, der auf den ersten Blick zwar wenig Neues, aber auch Bemerkenswertes enthält. Ein Kommentar von Arndt Hopfmann.

* Rubriken:
W&E-Infospiegel (mit Kurzinfos, Termin- und Lesehinweisen)

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