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W&E 03-04/2009

Artikel-Nr.: DE20090616-WE-03-4-2009

W&E 03-04/2009

In dieser Ausgabe lesen Sie:

* Der G20-Gipfel in London: Good-bye Bretton Woods II
Noch vor ein paar Wochen konnte es einigen nicht schnell genug gehen. Auf dem Londoner G20-Gipfel am 2. April sollte der Grundstein für ein neues Bretton-Woods-Abkommen, ein Bretton Woods II, gelegt werden. Gemeint war damit nicht mehr und nicht weniger als eine Neue Internationale Finanzarchitektur. Inzwischen wird immer deutlicher, dass der Startschuss zu einem solchen Prozess, so notwendig er auch sein mag, auf dem Londoner Gipfel nicht fallen wird. Von Rainer Falk.
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* Trotz OECD und "deutscher Kraftmeierei": Offshore-Verluste im Süden ungebrochen
Im Vorfeld des G20-Gipfels am 2. April in London haben eine Reihe Steueroasen und Finanzzentren eine gewisse Lockerung ihres Bankgeheimnisses angekündigt. Der Schritt mag den reichen Ländern die Verfolgung ihrer Steuerflüchtlinge erleichtern. Doch an den jährlichen Steuerverlusten in dreistelliger Milliardenhöhe, die den Entwicklungsländern durch „offshore“ geparkte Vermögenswerte entstehen, ändert sich (vorerst) nichts, schreibt Rainer Falk.
Offshore-Verluste des Südens ungebrochen

* Frauenarbeit in der Globalisierung: Vom Boom zur Krise
Anfang März tagt jedes Jahr in New York die UN-Frauenrechtskommission. Den Internationalen Frauentag am 8. März nehmen außerdem viele Institutionen zum Anlass, neue Globaldaten und Erkenntnisse über die Lebens-, Arbeits- und Problemsituationen von Frauen vorzulegen. In diesem Jahr rangierte die globale Krise ganz oben auf der Agenda, vor allem in ihren Auswirkungen auf die Erwerbsmärkte. Einen Überblick gibt Christa Wichterich.
Frauen in der Globalisierung: Vom Boom zur Krise

* Folgen einer verfehlten Entwicklungsstrategie: Osteuropa vor dem Crash à la Argentina?
Mit der globalen Finanzkrise sind die osteuropäischen Länder doppelt unter Druck geraten. Einerseits gibt es verstärkte Exportprobleme, andererseits trocknen die Kapitalzuflüsse aus. Sehr hohe Handels- und Leistungsbilanzdefizite, wie sie für Osteuropa typisch sind, lassen sich angesichts der aktuellen Kreditverknappung kaum mehr finanzieren. Gleichzeitig brechen vielfach die Exporte nach Westeuropa ein. Von Joachim Becker.
Osteuropa vor dem Crash à la Argentina?

* Mehr Policy Space oder mehr verlorene Jahrzehnte? Die Konsequenzen der Finanzkrise im Süden
Die Debatte um die Konsequenzen der globalen Finanzkrise für die Entwicklungswelt hat viele Aspekte. Ein Ergebnis der Krise ist möglicherweise eine radikal neue Konfiguration der Beziehungen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern. Die aktuelle Diskussion sollte sich stärker darauf konzentrieren, was es mit dieser Neukonfiguration auf sich hat und wie mit ihr umzugehen ist, schreibt Francisco Rodríguez in einer Übersicht.
Mehr Policy Space oder neues verlorenes Jahrzehnt?

* Gewitterwolken über den ärmsten Ländern: Vor einer neuen Schuldenkrise
In rund 30 armen Ländern der Welt könnte die Schuldenfalle schon bald erneut zuschnappen. Das ergibt sich aus dem neuen Schuldenreport 2009, der die kommende Schuldenkrise in den Blick nimmt, wie sie sich in den ärmsten Ländern gerade aufbaut. Ein neuer Report des Internationalen Währungsfonds (IWF) bestätigt nicht nur die Befürchtungen, sondern geht in seinen Warnungen noch darüber hinaus. Jürgen Kaiser resümiert die Berichte im Vergleich.

Rubriken:

* W&E-Infospiegel (mit Kurzinformationen, Lese- und Terminhinweisen)
* W&E-Update (politische Terminvorschau für April, Mai, Juni 2009)

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