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W&E 05-06/2015

Artikel-Nr.: DE20150811-WE-05-06-2015

W&E 05-06/2015

In dieser Ausgabe lesen Sie:

* Der Zombie-Gipfel in Oberbayern
Der G7-Gipfel, der am 7./8. Juni 2015 auf Schloss Elmau stattfand, hatte im Wesentlichen drei Ergebnisse: Gegenüber Russland drohte er mit der Verschärfung der Sanktionen, er erhöhte den Druck auf Griechenland, und erstmals verkündete er ein Bekenntnis zur Dekarbonisierung der Weltwirtschaft. Der Rest war Showbizz, Ritual und Wiedergängertum. Den Zombie-Gipfel am Fuß der Zugspitze analysiert Rainer Falk.

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Der steinige Weg nach Paris
Eines der größten globalen Ereignisse in diesem Jahr ist die Klimakonferenz der Vereinten Nationen im Dezember in Paris. Ein neues Abkommen zum Klimawandel wird erwartet, doch zuerst sind noch viele Hürden zu überwinden. Alte ungelöste Probleme erscheinen erneut an der Oberfläche, mit scharfen Gegensätzen zwischen Nord und Süd. Wie schwer ein fairer Deal werden wird und wie hart die Verhandlungen sind, berichtet Martin Khor aus Bonn.

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Griechenland als Reformchance für den IWF
Die Gläubigergemeinde traf Ende Mai ein weiterer Schock, da mehr und mehr einflussreiche Akteure argumentieren, Griechenland solle die Rückzahlung der IWF-Kredite stoppen und die knappen öffentlichen Ressourcen lieber zur Bearbeitung seiner wirtschaftlichen und humanitären Krise nutzen. Bislang wurden die fälligen Raten zwar nur bis Ende Juni aufgeschoben. Doch die Idee eines Defaults gegenüber dem IWF lässt sich nicht mehr aus der Welt schaffen, und das ist gut so, schreibt Bodo Ellmers.

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Lehren für die Süd-Süd-Kooperation
Für viele südamerikanische Politiker hätte der Besuch des chinesischen Premierministers Li Kequiang in der vorletzten Mai-Woche zu keinem besseren Zeitpunkt und aus keinem besseren Land kommen können. Die wirtschaftlichen Beziehungen Chinas und Lateinamerikas verliefen sehr stürmisch in den letzten Jahren, und China liegt inzwischen vor den USA als führende Exportdestination Südamerikas außerhalb der Region, schreibt Kevin P. Gallagher.

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Karl Marx in Venedig
Jedes Jahr ist der Sommer auch ein Sommer der Kunst. Von Köln und Paris über Basel und Venedig zieht der Tross der Sammler, der Kuratoren, der Galeristen und der Künstler selbst auf der Suche nach Inspiration und Geschäft, Invention und Zeitgeist. Doch in diesem Jahr wird der Mainstream gleich mehrfach durchbrochen. Seit jeher ist das Verhältnis von Kunst und Politik umstritten. Heuer könnte es heißen: Kunst ist Politik. Eine Übersicht von Rainer Falk.

Rubriken:

* W&E-Infospiegel (mit Kurzinformationen, Lese- und Terminhinweisen)
* W&E-Update (politische Terminvorschau)

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